Η τέχνη ως δύναμη ανατροπής του αρχαίου ηθικού κόσμου στη φαινομενολογία του πνεύματος του Hegel

Part of : Χρονικά αισθητικής : ετήσιον δελτίον της Ελληνικής Εταιρείας Αισθητικής ; Vol.44, 2007, pages 115-124

Issue:
Pages:
115-124
Parallel Title:
Die kunst als die sittliche altgriechische welt umstuer- zende macht in Hegels phaenomenologie des geistes
Section Title:
Β' Μέρος/Part IΙ
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Abstract:
In diesem Text wird eine Rekonstruktion der aesthetischen Theorie Hegels unternommen, wie sie in der Phaenomenologie des Geistes dargestellt wird. In diesem Werk wird die Kunst als Form der Religion repra- esentiert, die dem hegelschen absoluten Wesen entspricht. In der Phaenomenologie werden drei Formen von Kunstwerken angegeben: das abstrakte Kunstwerk (Skulptur, Kunst des Hymnus, Cultus), das lebendige Kunstwerk (die olympischen Spiele) und das geistige Kunstwerk (Epos, Tragoedie, Komoedie). Diesen Formen entsprechen verschiedene Verbindungsarten zwischen dem Subjekt und dem Gegenstand. Der Entwicklungsweg der Kunst von der Skulptur bis zur Komoedie stellt die verschiedenen Weisen dar, in denen das Bewusstsein das “goettli- che Wesen” auffasst. Letzteres wird schliesslich in der Person des Schauspielers-Zuschauers der Komoedie ‘vermenschlicht’. Einerseits drueckt also die Kunst die Identifikation des Subjekts (Einzelheit) mit der Sittlichkeit seines Volkes (Allgemeinheit) aus, andererseits aber tritt sie als eine die sittliche Welt umstuerzende Macht hervor, welche zum Auftauchen der freien Subjektivitaet fuehrt. Auf Grund dieser Funktion der Kunst koennte man behaupten, dass der Religion - eine Form derer die Kunst ist - eine ganz andere Bedeutung zukommen muss von der, die ihr meistens zugeschrieben wird...
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